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Vermögensaufbau heißt Grundsätze zu beachten

Finde hier die besten, kostenlosen Grundsätze für einen sicheren Vermögensaufbau

Wer ein Vermögen aufbauen oder eine möglichst große finanzielle Freiheit anstrebt, muss vor allem wissen, wie viel Risiko er/sie vertragen kann. Viele Menschen verschätzen sich bei der Einordnung ihrer Risikotoleranz. Daher ist es in der Vergangenheit oft vorgekommen, dass die breite Masse der Kleinanleger in einer wirtschaftlichen Aufschwungphase in sehr volatile, riskante Anlageformen investiert haben und sobald der Markt dreht, verkaufen sie diese Anlagen in großer Panik, nur so wird viel Geld vernichtet. Der Wunsch, binnen kurzer Zeit 10 Prozent Rendite oder mehr zu erzielen, ist groß – die Bereitschaft, im umgekehrten Fall 10 oder 15 Prozent Verlust auszuhalten, dagegen äußerst gering. Damit zeigt sich der Spruch bestätigt: „Gier frisst Hirn“, es wird blind das gekauft was angeblich lukrativ ist und vergisst das Risiko einer Anlage einzuschätzen. Bestätigt hat das hat der Hype um den Neuen Markt. Eine wichtige Erkenntnis daraus ist: Nur wer bereit ist, ein gewisses Risiko bei einer seriösen Sachanlage einzugehen, kann nur auf lange Sicht eine höhere Rendite erwirtschaften.

Grenze Deine Risikobereitschaft ein. Entscheide Dich für sichere, ausgewogene oder spekulative Anlagen

Zum Beispiel ist es für Arbeitnehmer nie zu spät, mit einer Betriebsrente für das Alter vorzusorgen. Der Arbeitnehmer verzichtet auf einen Teil seines Gehalts, das im Zuge einer Entgeltumwandlung in die Betriebsrente des Arbeitnehmers fließt. Von Anfang 2018 können jährlich bis zu acht Prozent des Bruttolohns steuer- und sozialversicherungsfrei in der betrieblichen Altersvorsorge angespart werden. Die Versteuerung erfolgt nachgelagert, d.h. erst bei Rentenbezug, wenn der individuelle Steuersatz in der Regel geringer ausfällt als während der Berufstätigkeit. Hat man einen sicheren Arbeitsplatz ist das eine der sichersten Anlageformen für die zusätzliche Rentensicherung

Prüfe ob Du Deinen Arbeitgeber einbeziehen kannst. Berücksichtige die eventuellen Steuervorteile

Der vor über 20 Jahren verstorbene Ex-Fondsmanager Peter Lynch hatte seine ganz eigenen Tipps zur Vermögensbildung. Zu Lebzeiten baute er sich ein Privatvermögen von 14 Milliarden US-Dollar auf und erzielte eine durchschnittliche Rendite von 29 % – und das obwohl er als Golf-Caddy gestartet war. Seine Tipps für Investment-Einsteiger haben noch heute Gültigkeit: Investieren Sie möglichst einfach. Das heißt: in Sachwerte, die Sie selbst auch verstehen. (d.h. nur Investitionen in Unternehmensstrategien die dazu beitragen unsere Zukunft, Gesundheit und Konsum zu sichern) Glauben Sie nicht an den perfekten Einstiegszeitpunkt. Das Optimaltiming ist laut Lynch reine Zeitverschwendung und der Markt ist meist unvorhersehbar.

Wähle einfache Anlagen mit Durchblick. Prüfe die Wertsteigerung und die zukünftigen Entwicklungschancen

Ein wichtiger Grundsatz bei der langfristigen Vermögensbildung ist die Kontinuität. Ein ständiges Wechseln von Anlageformen verursacht nur hohe Gebühren und schmälert das eingesetzte Kapital. Gute Sachwertanlagen sollten ruhig liegen gelassen werden, damit auf lange Sicht eine Wertsteigerung erfolgen kann und bei profitablen Unternehmen noch eine regelmäßige Dividende obendrauf kommt.

Kontinuität spart langfristig Geld bei seriösen Sachanlagen. Erreiche Zusatzgewinne durch Dividenden

Reich werden ist leicht, das ist zunächst die gute Nachricht, andererseits ist reich werden nicht einfach, das ist die Kehrseite. Auch wenn die einzelnen Schritte des Vermögensaufbaus sehr simpel sind, werden nur die wenigsten Menschen wirklich reich, weil Disziplin und Durchhaltevermögen nötig sind. Nur wer viel Geld verdient und wenig ausgibt wird einfach so reich werden, wer aber nur kleine Beträge ansparen kann braucht Geduld und Zeit, dabei wird allerdings oft die Ungeduld zum Hauptfeind. Wohlhabend werden wollen, braucht Langfristigkeit und ein weit entferntes Ziel. Mein Tipp: Lege einen bestimmten monatlichen Betrag fest, den du sparen kannst und lasse ihn auf ein separates Konto per Dauerauftrag überweisen, von dort investiert du ein oder zweimal jährlich in deine Vermögensbildung. Außerdem sorgt ein weiterer Effekt dafür, dass ein Vermögen schneller wächst, nämlich wer seine Zinsen/Dividenden immer wieder mit anlegt profitiert vom  Zinseszins der sozusagen dann als Turbo wirkt, er sorgt dafür, dass der Vermögensaufbau von Dividende zu Dividende immer schneller voranschreitet.

Je höher die Sparrate - desto schneller der Erfolg

Kluge Anleger sparen immer einen Teil des Einkommens und investieren es regelmäßig in Wachstumsbereiche - nur so baut man ein Vermögen auf

Erstelle einen Sparplan und sichere ihn mit einem Dauerauftrag. Lege Zinsen oder Dividenden immer wieder mit an

Wer finanziell frei ist, hat im klassischen Sinne „ausgesorgt“ und kann von seinen Ersparnissen bzw. seinem angelegten Geld leben, damit hat man sozusagen die Königsklasse des Reichtums erreicht. Solche Menschen müssen also nicht mehr für Geld arbeiten, sondern können tun, was sie möchten. Damit stellt sich die Frage wie viel Geld brauchst du um finanziell frei zu sein. Das kannst du ganz einfach ausrechnen. Zähle möglichst genau wie viel Geld du im Monat wirklich brauchst und multipliziere die Zahl mit 12. Danach legst du fest für wie viele Jahre du frei leben möchtest. Angenommen es sind 15 Jahre nimmst du deinen ermittelten Jahreswert mit 15 und du erhältst den Betrag der dich frei für die nächsten 15 Jahre macht. Das auszurechnen ist nicht schwer und du wirst dich aber wundern wie niedrig der 15-Jahresbetrag ist.

Ermittle Deinen Geldbedarf für eine bestimmte Laufzeit

Die meisten Menschen glauben, dass es Vorherbestimmung oder Glück ist im Leben reich zu werden. Aber das ist es nicht. Wenn man mal die Reichgeborenen außen vor lässt, haben fast alle Biographien reichgewordener ganz klar belegt, für den Vermögensaufbau ist es wichtig, dass Du realistische Ziele setzt und sehr strukturiert mit einer sinnvollen Strategie Stück für Stück Vermögen aufbaust. Alles andere würde einem echten Glücksspiel entsprechen. Denn bei unstrukturierten und unrealistischen Vermögenszielen kannst Du gleich ins Casino gehen, um Dein Vermögen zu vermehren. Die Chancen wären vermutlich ähnlich hoch. Da jeder vernünftig tickende Mensch jedoch an einem kontinuierlichen Vermögensaufbau interessiert sein sollte, muss das Risiko in einem gesunden Verhältnis zur Rendite stehen, d.h. investiere möglichst in Sachwerte die schon in der Vergangenheit gute Renditen erbracht haben.

Setze Dir realistische Ziele und verfolge sie strukturiert. Achte auf ein vertretbares Risiko das im Verhältnis zur Rendite steht

Vermögensaufbau ohne Risikoschutz ist ein Spiel mit dem Feuer. Sicherst Du Dich nicht ausreichend ab, kann sich der Vermögensaufbau schnell ins Gegenteil verkehren. Viele Finanzexperten empfehlen ein Finanzpolster von ca. 3 bis 4 Nettoeinkommen. Du kannst den Bedarf an Finanzreserven auch prüfen, wenn Du Dir die größtmögliche Ausgabe vorstellst und überlegst, ob Du in der Lage wärst, diese zu bezahlen und auch noch mindestens 2 Monate von der Reserve leben kannst.

Prüfe Deine Finanzreserve und halte sie strikt ein

Verbleibt dir nur noch wenig Zeit bis zur Rente, solltest du versuchen, eine gute Rendite zu erzielen und gleichzeitig die Kosten niedrig zu halten. Sei dir aber bewusst, eine höhere Rendite ist in der Regel mit einem höheren Risiko verbunden! Vor diesem Hintergrund scheiden also alle hochspekulativen Anlagen wie Optionen, Optionsscheine, Futures usw. grundsätzlich aus. Hier ist allein die Sicherheit in die geplante Anlage höchste Priorität, d.h. Geld nur dort anlegen wo es um „Substanzwerte“ und „Dividendenwerte“ geht. Damit steigt dein Vermögen zwar etwas langsamer aber mit Sicherheit.

Je älter Du bist, je niedriger sollte Deine Risikobereitschaft sein. Richte Dein Augenmerk auf Substanz- und Dividendenwerte

Damit kommen wir zum Anlagehorizont, der ein wichtiges Kriterium zur Auswahl der Geldanlage ist. Wer langfristig Vermögen aufbauen möchte, sollte nicht auf kurzfristige Geldanlagen setzen, sondern langfristige Anlageperspektiven im Blick behalten. In diesem Fall kommt es zum Beispiel nicht auf eine sehr hohe Verzinsung oder Rendite an, sondern vielmehr auf Kontinuität. So bringt eine konstante Verzinsung über 5, 10 oder 15 Jahre mehr als eine kurzfristige Geldanlage mit hohem Risiko.

Behalte Deinen Anlagehorizont im Blick - langfristige Anlagen mit konstanter Verzinsung bieten hohe Sicherheit

Häufig kommt es vor, dass sich der unerfahrene Anleger allein wegen möglicher Steuervorteile für eine Geldanlage entscheidet. Hierbei handelt es sich zum Beispiel oft um das ein oder andere Riester-Produkt oder um bestimmte Formen von geschlossenen Immobilienfonds oder ähnliches. Andere Anleger haben in vermeintlich steuergünstige Geldanlagen investiert und später Verluste damit gemacht. Aber bedenke! Steuergesetze können sich schnell ändern und sich vor allem bei längeren Anlagehorizonten kontraproduktiv auf Dein Vermögen auswirken. Deshalb sind alleine nur Steuervorteile bei einer Geldanlage grundsätzlich zu ignorieren und sollten nicht als alleiniges Entscheidungskriterium für oder gegen ein Investment herangezogen werden.

Verlasse Dich nicht auf Steuergeschenke - sie sind wie Schall und Rauch. Hier kann eine Langfristanlage kontraproduktiv sein

Vermögen aufzubauen heißt auch nicht nur auf eine Schiene der Geldanlage zu setzen, dabei entgeht einem ein eventuell höheres Zins-/Dividendenniveau oder das Investment erhöht unnötigerweise das Anlagerisiko. Aus diesem Grund sollte der Fokus eines Vermögensaufbaus nicht nur auf einer Form der Investition beruhen, sondern Aktien, Festgeld sowie weitere Werte untereinander mischen. Unter diesem Aspekt lassen sich dann verschiedene Anlagehorizonte verfolgen und der Investmentmix sorgt für ein breit gestreutes Risiko bei gleichzeitig interessanten Renditen.

Sicherheit heißt auch breite Streuung der Vermögensanlagen

In Zeiten niedriger Zinsen freut sich eine Vielzahl von Anlegern schon über eine winzige Rendite. Bedacht wird allerdings von den Wenigsten, dass allein durch die Inflation das Vermögen schneller schrumpft als einem lieb ist. Schon eine Inflationsrate von durchschnittlich 2 % pro Jahr sorgt bei einer Haltedauer von etwa zehn Jahren für einen hohen Geldverlust, der schnell bei einigen tausend Euros liegen kann. Es ist daher unumgänglich schon beim Startzeitpunkt einer Anlage auch den künftigen Wertverlust durch die Inflationsrate mit zu berücksichtigen. Das verhindert, dass am Ende eines Investitionszyklus auch noch die Kaufkraft bestehen bleibt, die zu Beginn bestanden hat. Denn wer will schon im Alter auf seinen bisherigen Lebensstil verzichten bzw. ihn auf ein Mindestmaß reduzieren. Es ist der negative Effekt der Inflationsrate, der manch einem zukünftigen Rentner böse mitspielen wird, wenn er dauerhaft nur auf sein Sparbuch gesetzt hat.

Prüfe jede Anlagemöglichkeit auf den langfristigen Ertrag - Unterschätze nicht die jährlichen Inflationsraten

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